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Entwicklung des Baufelds B

Nachdem für Baufeld A ein Investor gefunden wurde, dient das angebotene Vorhaben nun als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren. Damit rückt auch die Entwicklung des Baufeldes B (Parzellen C-Ost, D und E) in den Fokus. Derzeit steht noch nicht fest, ob Baufeld B in einem Schritt vermarktet oder es eine weitere Unterteilung geben wird. Auch die Form der Vergabe wird noch festgelegt.

Die guten Erfahrungen beim Umgang mit Baufeld A lassen erwarten, dass der Verfahrensablauf bezüglich Baufeld B ähnlich aufgestellt sein wird: die Entwicklungsmöglichkeiten werden im Werkstattgremium diskutiert und dem Stadtrat vorgeschlagen. Sobald der Stadtrat die entsprechenden Beschlüsse fasst, wird die Stadtverwaltung einschließlich der verantwortlichen Eigenbetriebe dieses Vorgehen umsetzen.

Baufeld B © AS + P | bearbeitet durch KIJ

Parallel zu den Überlegungen im Werkstattgremium ergab sich in den letzten Monaten eine andere und einmalige Entwicklungsmöglichkeit für das Baufeld B:

Die von der Bundesregierung im April 2019 eingesetzte Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ hat in ihrem Abschlussbericht die Einrichtung eines „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“ in Ostdeutschland empfohlen. Es soll aus drei Säulen bestehen: einem wissenschaftlichen Institut, einem Dialog- und Begegnungszentrum und einem Kulturzentrum.

Die Stadt Jena beteiligt sich am Standortwettbewerb um das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit. In enger Kooperation mit der Friedrich-Schiller Universität sowie weiterer Beteiligter wurde ein wettbewerbsfähiges Konzept erarbeitet und Ende September 2022 beim Auslober / Bund eingereicht.

Mit der zentralen Lage erfüllt des Baufeld B, Parzellen C-Ost, D und E auf dem Eichplatz die Ausschreibungsanforderungen – hier sollen später zwei der drei Säulen des Zukunftszentrums untergebracht werden. Die dritte Säule soll am Standort Schlossgasse mit direkter Anbindung an das Universitätshauptgebäude errichtet werden.

Anfang 2023 soll die Entscheidung der Bundesregierung fallen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter https://diezukunftbleibtanders.de/

© Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH
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