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Das Siegerkonzept

Das von der STRABAG Real Estate GmbH eingereichte Konzept erreichte nach Wertung gemäß der Matrix-Kriterien die beste Platzierung.

Der architektonische Entwurf wurde bereits vorher - im April 2019 - sowohl durch das Werkstattgremium als auch durch das Architekturgremium klar favorisiert.

Blick aus Nord © Stadt Jena Blick von Nord-Ost © Stadt Jena

Baufeld A

© AS+P, bearbeitet durch KIJ Blick vom Kirchplatz / Ecke Kollegiengasse Richtung Eichplatz © STRABAG Real Estate GmbH

Erklärende Zeichnungen
zum Siegerentwurf

Architektur, Städtebau und Nutzung
Konzepterläuterung

Das Konzept mit seinen drei stadtbildprägenden Hochpunkten entwickelt den städtebaulichen Basisansatz des Rahmenplans weiter, insbesondere unter Berücksichtigung der umgebenden Stadträume und benachbarten Stadtfassaden. Auf insgesamt 27.500 m² BGF entstehen ein Wohnturm mit 20 Geschossen (Höhe: 66,5 m) auf Parzelle A, ein 14-geschossiger Turm (50 m) mit überwiegender Wohn- und Büronutzung sowie ein zehnstöckiges Bürogebäude (33 m) auf Baufeld C-West.

Die Türme haben jeweils unterschiedliche Fassadengliederungen:

  • horizontal (Parzelle C-West)
  • vertikal (Parzelle B)
  • rasterförmig (Parzelle A)

Durch die unterschiedliche Gliederung und weitere Detaillierungen an der Fassade bleiben die drei Hochpunkte in ihrer Fernwirkung als individuelle Gebäude mit jeweils eigenem architektonischen Ausdruck erkennbar. Die Individualität der Gebäude wird weiter durch die unterschiedliche Farbigkeit der Fassadenmaterialien gestärkt.

Die Fassadenoberflächen bestehen aus Betonwerkstein bzw. durchgefärbtem Putz oder auch Metallelementen. Die Fenster werden durch teilweise farbige Fensterelemente und Brüstungen aufgewertet und akzentuiert. Die Architektursprache zeigt zugleich eine übergeordnete Einheitlichkeit, aber auch Varianzen in den angeboten Fassadenentwürfen. Zudem gelingt, auch durch die Ausbildung von Kolonnaden, eine vorbildliche Verknüpfung mit den umgebenden Stadträumen und Plätzen und somit auch eine Erweiterung des öffentlichen Raumes in das neue Stadtquartier hinein.

Blick aus Quartierinnerem nach Osten © STRABAG Real Estate GmbH

Während sich die Sockel in die umliegende Bebauung einfügen, besitzen die drei Türme durch die Staffelung der Volumina jeweils eine eigenständige Gestalt. Die Kubaturen weichen geringfügig von den Gebäudeumrissen des Rahmenplans ab, um schlankere und räumlich abwechslungsreichere Ansichten zu erzeugen.

Insgesamt gelingt eine Verknüpfung mit den umgebenden Stadträumen und Plätzen und somit auch eine Erweiterung des öffentlichen Raumes in das neue Stadtquartier hinein.

Die Sockelgebäude unterstützen die Bildung der unmittelbar angrenzenden Straßenräume durch klare räumliche Kanten.


Nutzungskonzept

Auf Parzelle A sind unterschiedliche Wohnformen als Miet- und Eigentumswohnungen verschiedener Größen geplant. Alle Wohnungen sind optimal belichtet; die in den unteren Geschossen liegenden Wohnungen werden zusätzlich durch die Gartenterrassen aufgewertet.

Auf Parzelle B wird eine hybride Immobilie, zusammengesetzt aus einem Bürobaustein im Gebäudesockel und Mietwohnungen im Turmgebäude, entstehen. Das Sockelgebäude agiert als Vermittler zwischen den beiden Straßenebenen (Johannisstraße und Eichplatzquartier). Entlang der westlichen und der östlichen Gebäudeseite verbinden großzügige Terrassentreppen im öffentlichen Außenraum die unterschiedlichen Niveaus. Die beiden Erdgeschossebenen im Inneren des Gebäudes sind gleichermaßen verbunden und bilden einen durchgehenden Raum.

Verteilt auf die Parzellen A und B sollen 96 Mietwohnungen und 82 Eigentumswohnungen mit einer Gesamtfläche von 16.950 m² entstehen.

Auf Parzelle C-West sind flexibel nutzbare Büro- und Gewerbeflächen vorgesehen, in denen sich unterschiedlichste Arbeitskonzepte realisieren lassen. In den dreiseitig belichteten Flächen lassen sich sowohl Zellenstrukturen (Einzel-, Zweier, Gruppenbüros) als auch open-space-Lösungen umsetzen.

Insgesamt führt die Entwicklung zu einem Zuwachs von ca. 6.600 m² Bürofläche in der Stadt.

In allen Erdgeschossen sind kleine Gastronomie- und Einzelhandelsflächen vorgesehen, die sich mit Schaufenstern zum Straßenraum orientieren. Die Hauptzugänge zu den Gebäuden orientieren sich nach Möglichkeit zum Stadtgarten oder zu den neu entstehenden Plätzen.


Tiefgarage

Für das gesamte Baufeld A ist eine Unterbauung mit einer Tiefgarage vorgesehen, deren Zufahrt sich in der Kollegiengasse befindet. Das eingereichte Konzept sieht eine Tiefgaragenebene mit ca. 90 Stellplätzen sowie die Möglichkeit der Überfahrt zur ggf. später zu realisierenden Tiefgarage unter Baufeld B vor.

Die Anzahl der zu realisierenden Tiefgaragenstellplätze lässt sich erst im Rahmen des vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens abschließend ermitteln. Erst dann wird der Stadtrat – im Zusammenhang mit der Erteilung des Baurechts für das Vorhaben (voraussichtlich 2023) – über die tatsächlich herzustellende Anzahl der Stellplätze entscheiden. Ggf. wird eine zweite Tiefgaragenebene nötig sein.

Fachliche Stellungnahmen
Video-Statements des Baukunstbeirats und Architekturgremiums

Stellungnahme des Baukunstbeirates

Im Video-Beitrag spricht Herr Hagen Höllering, Architekt und Mitglied des Baukunstbeirates.

Stellungnahme des Architekturgremiums

In diesem Videobeitrag spricht Frau Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin und Mitglied des Architekturgremiums. Sie beantwortet folgende Fragen:

Flyer

Flyer Siegerentwurf PDF, 8.54 MB

Augmented Reality

Vor Ort am Eichplatz werden in den nächsten Tagen an drei dominanten Positionen so genannte Markerschilder angebracht, mit denen Sie in Ihrem Smartphone eine Augmented-Reality-Ansicht erzeugen können. Die Funktionsweise ist auf den Schildern platziert. Sie können sich aber bereits vorab die Eichplatz App auf Ihr Smartphone laden und sich vor Ort die Gebäude direkt im städtischen Umfeld anschauen. So gewinnen Sie einen Eindruck, wie sich die drei Hochpunkte und die zugehörigen Sockelgebäude auf dem Areal  einfügen.

Hinweise zur App-Nutzung:
Überprüfen Sie, ob Sie die aktuellste Version installiert haben, inhaltliche und technische Neuerungen werden stets über eine neue App-Version eingespielt.
Die drei Parzellen des Baufelds A haben jeweils einen eigenen "Marker". Sie finden diese Marker-Schilder an drei Standorten auf dem Eichplatz. Sobald Sie den Bereich eines Markers verlassen, werden die Visualisierungen ggf. nicht mehr akkurat dargestellt, es kann z.B. zu Verzerrungen in der Darstellung kommen.

3D-Visualisierungen

Sie können den Entwurf auch als 3D-Modell aufrufen und die vorgesehene Bebauung des Baufeldes A in ihrer Wirkung mit der Umgebung aus allen gewünschen Perspektiven betrachten. Wen die Kubatur der Einzelgebäude auf Parzelle A, Parzelle B und Parzelle C-West interessiert, der kann auch diese einzeln als 3D-Modell aufrufen.

Eichplatz App downloaden

© Apple Inc. © Google LLC.

3D-Modell Stadtumfeld

3D-Animation | Baufeld A

3D-Animation | Baufeld A
Blick vom Nonnenplan / Ecke Kollegiengasse Richtung Johannisstraße © STRABAG Real Estate GmbH
Blick von Dachterrasse der Parzelle A nach Nord-Ost © STRABAG Real Estate GmbH
Johannisstraße © STRABAG Real Estate GmbH
Lichtstadt-Label